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kunstgeschichte

artefakt-Bestimmungsübung

Das Datieren gehört zum grundlegenden Handwerkszeug des Kunsthistorikers. Was seit Ewigkeiten mit Postkarten und anderen Hilfsmitteln praktiziert wird, kann nun zusätzlich auch online geübt werden – den Mitarbeitern von artefakt sei Dank!
Für einsame Sitzungen in der stillen Gelehrtenstube oder als Gesellschaftsspiel (Kunsthistoriker ticken da einfach anders...).

Vorsicht: Suchtgefahr!
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Das Deutsche Wörterbuch von Jacob und Wilhelm Grimm



Auf den Seiten der Uni Trier findet sich die retrodigitalisierte Version des Deutschen Wörterbuches. Eine Volltextsuche erlaubt den bequemen Zugriff auf das Werk.
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Chicago Manual of Style Quick Quide



Das Chicago Manual of Style ist die Referenz, wenn es um Zitieren und andere Fragen des korrekten Schreibens und Publizierens im englischsprachigen Raum geht. Der Vollzugang zur Online-Version ist kostenpflichtig und nicht eben billig, aber die University of Chicago Press stellt ein 'Stylesheet Light' zur Verfügung, das für den Eiligen reicht.

Besser, man investiert in die Printversion (mittlerweile in der 16. Auflage), oder besorgt sich einen weiteren, deutlich günstigeren Klassiker, 'die Turabian':

Turabian, Kate L.: A Manual for Writers of Research Papers, Theses, and Dissertations. Chicago Style for Students and Researchers, überarb. v. Wayne C. Booth u. a., 7. Aufl., Chicago 2007.
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Art Daily – The First Art Newspaper on the Net



Art Daily bietet einen täglichen Überblick über aktuelle Ausstellungen und Verkäufe der führenden Museen, Galerien und Auktionshäuser Weltweit.
Die Seite ist gut aufgemacht und bietet unter der sehr übersichtlichen tagesaktuellen Oberfläche eine Vielzahl von Features.

Ältere Artikel können nachgelesen werden und Photogalerien laden zum browsen und durchklicken ein. Abbildungen von Kunstwerken in guter Qualität und Größe laden auch dazu ein, die eigene digitale Bildsammlung um das eine oder andere, eben verkaufte oder besonders ungewöhnliche Werk zu ergänzen, zumal die Bildlegenden erfreulich detailreich sind.

Museums- und Galerielisten bieten einen guten Ausgangspunkt für weitere Recherchen (wenn auch nicht verschwiegen werden soll, dass sich im Test einige tote Links eingeschlichen hatten).

Alles in allem empfiehlt sich – ganz wie es der Seitentitel nahelegt – der tägliche Besuch.


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Charcount – Zeichen, Wörter, Zeilen und Normseiten berechnen



Publikationen, von der Seminararbeit bis zum Zeitschriftenaufsatz oder noch umfangreicherem, müssen sich häufig auf eine vorgegebene Anzahl von (Norm-) Seiten beschränken. Zur Selbstkontrolle empfiehlt sich hier der Normseitenzähler Charcount.

Er gibt Auskunft über alle relevanten Größen (Zeichenzahl mit und ohne Leerzeichen, Wort- und Zeilenzahl) und erlaubt auch Änderungen im Normseitenschema (Zeichen pro Zeile) – je nach editorischer Vorgabe.

Bookmarken!
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Gerhardus, Andreas [u. a., Red.]: Apfel-i. Die rechte Maustaste, hrsg. v. FontShop.de u. Fuenfwerken Design AG, Berlin 2011.



Im Umgang mit neuen Medien ist ein gewisses Verständnis von Grundbegriffen der Typographie und des Print-Designs unerlässlich, damit die Seminararbeit/Publikation/Internetseite auch so aussieht, wie sie gedacht ist und einen dementsprechend professionellen Eindruck macht.

Auch in der Kommunikation mit Fachleuten sollte man manchmal doch etwas Ahnung davon haben, wovon das Gegenüber da gerade parliert, wenn es von Pica, DPI oder g/cm² spricht.

Oder, um aus dem Vorwort zu zitieren: "Ein paar Regeln zu beachten, macht das Arbeiten effizienter  und  schneller,  die  Ergebnisse  professioneller.  Veröffentlichungen lassen sich angenehmer lesen, sehen besser aus und werden gerne weitergereicht. Das haben gute Ideen verdient."
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Simplicissimus Online



Der Simplicissimus – wer das berühmt-berüchtigte Satireblatt selbst nicht kennt, hat vielleicht doch schon einmal sein Maskottchen, die grellrote Bulldogge, gesehen.

Gegründet in München 1896, sparte das Magazin von Anfang an nicht mit Spott und Häme unter dem Mäntelchen der Satire, der ja bekanntlich alles erlaubt ist. Bevorzugte Zielscheiben gaben das Hohenzollersche Kaiserhaus und später die junge Republik ab, der Klerus und der preußische Militarismus. Auch dem Naziterror trat man lange mutig entgegen, doch musste das Blatt nach 1933 auf braune Linie einschwenken und verkam zum Propagandainstrument.

Die Liste der Mitarbeiter umfasst Namen wie Thomas Theodor Heine, Olaf Gulbransson, Karl Arnold, Thomas Mann, Frank Wedekind, Ludwig Thoma und dutzende weitere "große" Namen.

Ganz abgesehen davon, dass es sich beim Simplicissimus um ein historisches Barometer, ein Zeitdokument, handelt, ist es schlicht ein Vergnügen, die qualitativ herausragenden Beiträge (vor allem die Zeichnungen) durchzublättern.

Das wird durch die Online-Ausgabe mühelos möglich. Eine Suche erleichtert das Auffinden von Inhalten, ein Viewer deren Betrachtung. Einzelne Seiten können als JPEGs, ganze Hefte ebenso unkompliziert als PDF-Dateien heruntergeladen werden.

Für weitere Informationen zum Simplicissimus und zu seinen Mitarbeitern siehe auch

Schulz-Hoffmann, Carla [Bearb.]: Simplicissimus. Eine satirische Zeitschrift, München 1896–1944, Ausst.-Kat. München, Haus der Kunst, 19. Nov. 1977 bis 15. Jan. 1978, München 1977. [http://d-nb.info/780533062]
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Citavi – Literaturverwaltung



Citavi hat sich seinen Platz an der Spitze der Literatursoftwares durch einen gelungenen Mix aus einer riesigen Menge an Features bei einfacher Bedienbarkeit redlich verdient. Der Einstieg geht schnell vor sich, Schritt für Schritt erschließen sich die erweiterten Funktionen – und was diese betrifft, hat die im November 2010 veröffentlichte Version 3 noch einmal ein Schäuflein draufgelegt.

Sehr sympathisch: die kostenfreie Version, die zum Download zur Verfügung steht, unterscheidet sich von der Bezahlversion lediglich durch die Anzahl der bibliographierbaren Titel (100 bzw. unbegrenzt in der Vollversion), ansonsten stehen alle Funktionen zur Verfügung.

Fazit: Informieren und Ausprobieren!
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Bildindex der Kunst und Architektur



"Deutsches Dokumentationszentrum für Kunstgeschichte - Bildarchiv Foto Marburg

Mit rund 2 Millionen Bildern zur Kunst und Architektur in 13 europäischen Ländern ist der Bildindex Ihre Datenbank
für Forschung, Lehre und redaktionelle Anfragen. Sie recherchieren Bilder und Daten von rund 80 Partnern."

Hervorgegangen aus der Foto-Marburg-Sammlung ist die Bildindex-Seite eine wichtige Anlaufstelle bei der gezielten und weniger gezielten Suche nach Abbildungen. Auch Bilder, die sonst nicht zu finden sind, hat der Bildindex häufig vorrätig. Die Qualität beschränkt sich in vielen Fällen auf S/W-Reproduktionen, manche davon auch nicht zu gut - jedoch als erste oder einzige Quelle durch nichts zu ersetzen.

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Web Gallery of Art



Sehr gutes, kostenfreies Bildarchiv.

Die WGA über sich selbst: "The Web Gallery of Art is a virtual museum and searchable database of European painting and sculpture of the Romanesque, Gothic, Renaissance, Baroque, Neoclassicism, Romanticism periods (1000-1850), currently containing over 25.200 reproductions. Picture commentaries, artist biographies are available. Guided tours, period music, catalogue, free postcard and other services are provided."

Fazit: unbedingt bookmarken.
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Das Reallexikon zur Deutschen Kunstgeschichte (RDK) in der Online-Version



Das RDK ist zwar noch bei weitem nicht vollständig, nichtsdestotrotz unverzichtbares und grundlegendes Handwerkszeug. Die Web-Version zeichnet sich vor allem durch die Volltextsuche aus. Die Einträge können auch anhand der optionalen Anzeige der eingescannten Printseiten am Original überprüft werden.
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Isidor v. Sevilla: Etymologiae



Isidors enzyklopädisches Werk, die 'Wikipedia des Mittelalters'. Englische Seite mit dem vollständigen lateinischen Text. Nach Kapiteln gegliedert und so gezielt ansteuerbar.
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